Ganz gleich, ob du ein Beginner bist und bisher gar keinen oder kaum Sport gemacht hast, ab und zu ein bisschen trainierst oder sogar ein Sportfreak bist, der sich sein Leben ohne Bewegung nicht vorstellen kann: Schon nach deiner allerersten Pilates-Stunde erwarten dich einige Aha-Momente.

  1. Muskelkater an den ungewöhnlichsten Stelen

Im Pilates passiert nichts ohne das sogenannte Powerhouse, die Körpermitte. Die Zentrierung, aus der du heraus trainierst, hilft dir, tiefliegende Muskelpartien zu aktivieren und zu kräftigen. Deshalb fühlt sich „Muskelkater“ nach einem Pilates-Training anders an als der, den man sonst so kennt. Du spürst nämlich Muskeln, von denen du gar nicht gewusst hast, dass du sie hast. Zum Beispiel an und zwischen den Rippenbögen.

  1. Entspannter Geist

Eine meiner Schülerinnen sagte neulich: Ich fühle mich echt entspannt K.O. Wie das geht? Pilates fordert nicht nur deinen Körper, sondern auch deinen Geist auf höchstem Niveau. Konzentration ist der Schlüssel für ein effektives Training. Abschweifende Gedanken oder Alltagssorgen haben keinen Platz im Pilates. Durch die hohe Konzentration auf sich selbst und den eigenen Körper kommt auch der Geist schnell zur Ruhe. Deshalb fühlt man sich nach einer Pilates-Stunde auch im Kopf angenehm erfrischt und entspannt: Trotz des anspruchsvollen Trainings.

  1. Stolze und aufrechte Haltung

Die Bauch- und Rumpfmuskulatur, der Beckenboden aber auch das Zwerchfell: All das ist so wichtig für eine gesunde und aufrechte Haltung. Und genau diese Regionen werden im Pilates angesprochen und trainiert. Konstant. Jede Übung im klassischen Pilates bereitet deinen Körper auf die nächste Übung vor. Durch die ausgeklügelte Ablauffolge merkst du sofort nachdem du von der Matte aufstehst, wie viel aufrechter, stolzer und graziler du stehst. Dieses Gefühl nimmst du von der Matte in den Alltag über.

  1. Das spezielle Pilates-Feeling danach

Ich habe schon echt viele Trainingsarten ausprobiert und bin großer Fan von Kickboxing, Joggen oder Radfahren. Aber nach keinem anderen Training habe ich dieses spezielle und einzigartige Körpergefühl gespürt, wie nach einer klassischen Pilates-Stunde. Egal, ob dir vielleicht eine Stunde bei einem Trainer oder Trainerin gar nicht so gut gefallen hat, du wirst mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht leugnen können, dass sich dein Körper auf eine Art und Weise danach besonders anfühlt.

  1. Gesundes Sucht-Potenzial

„Nach 10 Stunden fühlen Sie den Unterschied, nach 20 Stunden sehen Sie den Unterschied und nach 30 Stunden haben Sie einen neuen Körper“, sagte Joseph Pilates stolz über seine Trainingsmethode. Und ich sage gerne: Pilates hat Suchtpotenzial. Von Anfang an 😉 Da das Training mit keinem anderen vergleichbar ist, entwickelst du schnell das Bedürfnis, mehr davon zu bekommen. Einmal haben zwei Freundinnen vor einem Kurs den Raum verwechselt und sind statt nebenan zum Yoga, bei mir zum Pilates gekommen. Nachdem ich „Dann starten wir mal mit Pilates“ sagte, schrien sie auf, dass sie eigentlich ins Yoga wollten. Sie haben sich aber nicht mehr getraut, rauszugehen und haben dann also Pilates gemacht. Und seitdem sind sie fest bei mir im Kurs 😉 Für mich ist Pilates viel mehr als eine Trainingsmethode. Es ist eine Lebensart, eine Philosophie. Wieso es für mich sogar meine persönliche Glücksformel ist, erfährst du hier. Lass dich nicht verunsichern, wenn dir eine Stunde vielleicht nicht so gut gefallen hat. Vielleicht lag es am Trainer, an der Atmosphäre in der Gruppe oder einfach daran, dass es kein echtes Pilates  war ;-)? Dich interessiert, welche meine erste Erfahrung mit (Nicht!-)Pilates war? Schaue hier vorbei. Ich bin gespannt und freue mich von dir zu hören und/ oder zu lesen

Fühl dich gedrückt,

Natalia

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