Kürbis ist für mich mit das Beste, was der Herbst zu bieten hat. Wobei ich gestehen muss, bei mir gibt es das ganze Jahr über Kürbis. Denn nach dem offiziellen Saisonende findet man ihn nicht nur in meinem Keller (er eignet sich wie kein anderes Gemüse zum Lagern), sondern auch in meiner Gefriertruhe. Ich kann einfach nicht anders.

Schon vor einigen Jahren ist meine Liebe zu diesem besonderen Herbstgemüse entfacht. Und diejenigen, die mich länger kennen, sagen mit einem Augenzwinkern, ich sei „kürbis-bekloppt“. Nun ja, ich nehme das einfach mal als Kompliment auf 😉

Denn ich gebe gerne zu, dass ich total verrückt bin nach einem Gemüse, das so was von lecker und sooo was von gesund ist.

Was macht Kürbis so besonders?

Kürbis ist eine der ältesten Kultur- und Nutzpflanzen auf der Welt und ist super zum Entsäuern. Und das ist insbesondere in der kühlen Jahreszeit wichtig. Denn nur, wenn der Körper nicht übersäuert ist (zum Beispiel durch ein zu viel an Weißmehl, Zucker, Fleisch, Kaffee), kann er die Nährstoffe aus der Nahrung perfekt aufnehmen. Darüber hinaus ist das orangene Supergemüse kalorienarm, leicht verdaulich und hat jede Menge Vitamine und Spurenelemente, die sich positiv unter anderem auf Haut, Haare, Nägel und … die sexuelle Leistung auswirken 😉

 

Kürbiskuchen

 

Backe, backe Kuchen

Ob herzhaft oder süß, ich liebe Kürbis. Und in der Kürbissaison backe ich am liebsten genau diesen Kuchen. Ich liebe den Duft im ganzen Haus, der bei der Zubereitung verbreitet wird. Ich backe diesen Kuchen sogar so oft, dass ich nahezu ständig ein paar Stücke in der Tiefkühltruhe habe oder sie an Freunde und Bekannte verteile. Und absolut jeder und jede, die von diesem Kuchen gekostet hat, war hin und weg. Dieses Rezept habe ich so oft geteilt, wie kein anderes. Und jetzt, passend zur Herbstzeit, möchte ich diese Köstlichkeit auch mit euch teilen ❤
Was ihr unbedingt wissen müsst: Der Kuchen ist so unkompliziert und schnell zubereitet, dass – sofern ihr alle Zutaten parat habt – innerhalb von nicht einmal einer Stunde samt Backen einen Nachtisch habt, nach dem ihr euch einfach nur die Finger lecken werdet. Für das Rezept habe ich mich hier inspirieren lassen.

 

Kürbiskuchen auf einer Servierplatte

 

Genug geredet: Hier kommt das Rezept

Aaaalso: Alles, was ihr braucht, sind folgende Zutaten, eine ca. 25 cm große Kastenform zum Backen und nur zehn bis fünfzehn Minuten Vorbereitungszeit. Je nachdem, we lang eure Kuchenform ist, wird der Kürbiskuchen entweder etwas höher oder niedriger ausfallen 😉 Ideal für dieses Rezept ist eine 25 cm große Form.

Trockene Zutaten:

2 Tassen á 250ml Mehl (z. B. Dinkelmehl Typ 630)
1 TL Natron
¼ TL Backpulver
½ TL Zimt
¼ TL Ingwerpulver
Prise Muskatnuss
Prise Salz

Nasse Zutaten:

1 Tasse Kürbispüree*
⅓ Tasse Vollrohzucker
½ Tasse Öl (z. B. Rapsöl)
⅓ Tasse Hafer- oder Reismilch
2 Löffel Apfelessig

Zusätzlich: 6 Schokostückchen (oder mehr😉 ) und eine Handvoll Cranberrys

* Wie machst du Kürbispüree?

• Hokkaidokürbis halbieren, die Kerne und das faserige Innere entfernen
• Im vorgeheizten Ofen ca. 30-40 Minuten bei 180 Grad backen
• Etwas auskühlen lassen und pürieren
• Tipp: Wenn du Kürbispüree schon vorrätig hast, dann brauchst du für das Kuchenrezept wirklich nur maximal 15 Minuten Vorbereitungszeit. Übrigens: Fertiges Kürbispüree ist zwei bis drei Tage im Kühlschrank haltbar und lässt sich auch toll einfrieren.

 

Kuchen auf einem Teller mit hersbtlicher Dekoration

 

Zubereitung:

1. Backofen auf 180 Grad vorheizen. Die trockenen Zutaten in einer Schüssel zusammenmischen. Die nassen Zutaten in einer Schüssel mit einem Pürierstab mixen. Alle Zutaten mit einem Holzlöffel miteinander vermischen, sodass eine gleichmäßige Konsistenz entsteht.

2. Schokostückchen und Cranberrys unterheben, den Teig in eine mit Backpapier ausgelegte Kastenform geben. Im vorgeheizten Backofen rund 40-50 Minuten backen (Teigprobe machen z. B. mit einem Zahnstocher. Es darf kein Teig kleben, der Kuchen soll aber saftig bleiben).

3. Genießen ❤

 

Kürbiskuchen mit herbstlicher Dekoration

 

Ich bin sehr gespannt, ob du den Kuchen genauso köstlich findest und nicht genug davon bekommen kannst. Lass mich wissen, wie dir das Rezept gelungen ist oder ob du vielleicht etwas im Rezept verändert hast. Ich freue mich auf deine Nachricht!

 

Deine Natalia ❤

 

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